Mitten im Licht

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Hanne Haller: Mitten im Licht

„Ja, ich glaube an Gott“ und das ist auch der Grund für das neue Album „Mitten im Licht“ und

zugleich ein roter Faden. Der Glaube an eine allgegenwärtige Macht, an eine Kraft, die immerdar

und doch nicht messbar ist, begleitet die charismatische Künstlerin schon lange.

Die erfolgreichsten Lieder ihrer fast 25jährigen Gesangskarriere sind Beziehungsgeschichten, Lieder

über die Liebe und die kleinen Alltagsprobleme. „Es geht auch dieses Mal wieder um die Liebe

und zwar pur! Es geht um meine ganz große Liebe zur Schöpfung und ihrem Schöpfer, diese

Liebe ist letztendlich mein wichtigstes Lebensgefühl“, gesteht Hanne Haller.

1992 erschien zur Weihnachtszeit das Album „Überall ist Bethlehem“ mit dem Lied „Vater unser“.

Dieses Stück spielten heuer mehrere Radiosender und lösten damit eine ungeahnte Nachfrage

aus, viele Menschen wollten den Titel kaufen, doch das Original war im Handel nicht mehr

erhältlich. „Dadurch fühlte ich mich ermutigt, meine Liederthemen in die Richtung zu

konzentrieren, die mir am meisten am Herzen liegt. Ich hoffe, dass viele Menschen diese

Herzensangelegenheit mit mir teilen.“

Die CD „Mitten im Licht“ beginnt mit dem Stück „Glückliche Zeit“, darin heißt es: „Komm wir

fahren über den Fluss auf die angstfreie Seite...“. „In diesem Text möchte ich aufzeigen, was den

Menschen verändert, wenn nicht mehr der Verstand das Handeln bestimmt, nicht Geld und

Macht im Vordergrund stehen. Glücklichsein, das fängt im Herzen an und die Voraussetzungen

für Glücksmomente kann jeder schaffen.“

Der Titel „Denn er hat seinen Engel...“ basiert auf der Lobpreisung Psalm 91 aus der Bibel, drückt

aber auch ein ganz persönliches Erlebnis von Hanne Haller aus: „An dem Abend nach meiner

Taufe, ich war dreizehn, habe ich in meinem Zimmer an der Decke Lichtfiguren gesehen, die mir

zunächst Angst machten. Diesen Moment, diese Stimmung konnte ich damals nicht deuten, erst

viel später wurde mir klar: es gibt Engel, deren Gegenwart wir mal mehr und mal weniger spüren

oder erleben dürfen.“

Der liturgische Gruß Dominus vobiscum (der Herr sei mit euch) ist bereits im Alten Testament zu

finden und enthält deutliche Bezüge zum Geheimnis der Menschwerdung. Hanne Haller greift

das Thema unterstützt von einen gregorianischen Chor auf und schafft damit in ihrer Version von

„Dominus vobiscum“ eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Mit dem Lied „Die Seele ist ein weites Land“

beschreibt Hanne Haller ihre Vorstellung davon, was

die Seele ausmacht: „Die Seele ist ein weites Land, so nah und doch so unbekannt; ein

Fingerabdruck auf der Welt, die Seele ist ein großer Raum ganz voller Licht...“ Theologisch

betrachtet ist die Seele der innerste Kern einer menschlichen Person, die Seele ist das geistige,

lebenspendende Prinzip im Menschen. Die Seele ist die von Gott geschaffene geistige und

unsterbliche Wesensform des Menschen, die seine unverwechselbare Individualität bestimmt.

„Sagtest Du nicht“ (- du kommst wieder irgendwann?) „Das Versprechen von Jesus

zurückzukommen wird sich eines Tages erfüllen. Ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln.“ In

die Kirche geht die gebürtige Rendsburgerin eher selten: „Ich spüre dort keine Kraft. Die

Würdenträger spulen oft eher ein Programm ab, als dass es ihnen gelingt die Menschen wirklich

zu berühren, ihnen Angst zu nehmen und Kraft zu geben.

Die Bibel soll den Menschen Kraft

geben im Alltag und nicht nur an einem Sonntag. Deshalb bin ich auch überzeugt, dass meine

Lieder auf „Mitten im Licht“ nicht nur für Gläubige geeignet sondern für den Menschen an sich.“

Das Album „Mitten im Licht“ enthält als Zugabe die Original-Version des Stücks „Vater unser“ von

1992. Dieses Lied bildet mit den neuen Kompositionen eine harmonische Einheit und ist ein

grandioses Finale. Im Deutsche Fernsehen präsentiert Hanne Haller ihr „Vater unser“ demnächst

mehrfach, u.a. am 23. November im ZDF bei „Melodien für Millionen“.

Unter dem Titel „Nur das Beste - Hanne Haller“ erschien im Mai 2002 eine Hit-Kopplung mit

Liedern wie „Samstagabend”, „Weil du ein zärtlicher Mann bist“, „Angela“, „Geh' wohin Dein Herz

Dich führt“ oder „Das Mädchen am Klavier“. Davor veröffentlichte die Sängerin, Texterin und

Produzentin im August 2001 das mittlerweile 18. Album „hellwach“. Darauf ist der sehr

nachdenkliche Song „Gebet einer Sünderin“. Ansonsten sind die musikalische Mischung und die

Inhalte sehr farbenfroh, u.a. mit Reggae-Elementen im Titeltrack „Hellwach“, Dance-Rhythmen in

„Hans, du hast mein Herz gestohlen“ oder romantischen Balladen wie „Meine Welt hat Flügel“

und „Komm doch näher“.

Hanne Haller stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen. An ihrer Seite ist auch diesmal

wieder ihr langjähriger Mitstreiter Dr. Bernd Meinunger, mit dem sie schon viele Lieder

geschrieben hat und den sie „ihr zweites Ich“ nennt. Seit über 20 Jahren arbeiten die beiden

zusammen und sind längst enge Freunde. Immer gelang es den beiden, Gefühle in die richtigen

Worte und in die richtige Musik zu packen.

Der Jubel des Publikums bei ihrem ersten Konzert im Februar 2003 hat sie bewogen, die

Entscheidung, nicht im Rampenlicht stehen zu wollen, zu überdenken. Im Frühjahr 2004 startet

Hanne Haller nach all den Jahren ihre erste Tournee und wird dabei in 7 Städten auftreten. Die

meisten Lieder aus dem neuen Album „Mitten im Licht“ werden dabei uraufgeführt, aber auch

viele unvergessene Hits werden erklingen. Im Herbst sind dann Auftritte in mehreren Kirchen

Deutschlands geplant.

„Mein Herz war übervoll und ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, mit dem neuen Album

all dieses heraus zulassen und in Lieder zu kleiden. Ich hoffe, dass viele Menschen meine größte

Liebe teilen - die Liebe zur Natur und ihrem Schöpfer. Ich würde gerne noch viele Lieder zu

diesem Thema schreiben. Und ich glaube, dass jemand, der gar nicht religiös ist, auch Kraft und

Mut aus meinen neuen Liedern schöpfen kann...“

Mit freundlicher Genehmigung von Jan. 2009

 

„Sorget euch nicht um euer Leben,
was ihr essen oder was ihr trinken sollt,
noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt!
Ist nicht das Leben mehr als die Speise
Und der Leib mehr als die Kleidung?
Sehet die Vögel des Himmels an!
Sie säen nicht und ernten nicht
und sammeln nichts in Scheunen,
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. ...
Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen!
Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;
ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Pracht

nicht gekleidet war wie eine von ihnen.“ (Matthäus 6, 25-33)

 

 

 

 

 

 

Wem würde es da nicht wohler ums Herzen?

Wer fühlte sich da nicht plötzlich etwas entlastet

von den drängenden Aufgaben und Sorgen des Lebens?

Es wird etwas spürbar von der Geborgenheit im Glauben, von einer Hand,

die uns trägt und für uns sorgt, von einem Freund und Bruder,

der uns begleitet, von einem göttlichen Vater, der für uns da ist.

Meine erste bewusste Begegnung mit diesem „Sorget euch nicht“-

Text hatte ich als Cevi-Jüngling in einem Gottesdienst i

n der kleinen Kirche von La Punt im Engadin.

Es war einer jener leuchtend blau-goldenen Tage, wie man sie für mein Empfinden nur im Engadin antrifft.

Die Predigt hielt der alte Pfarrer Signorell.

Er war eine markante Engadiner-Gestalt,

würdig pastorale Haltung alter Schule,

über den Schultern den wehenden Bündnertalar.

Und er sprach ein markiges Bündnerdeutsch.

„Sehet die Lilien auf dem Felde!“

Ich weiss noch, wie ich nach dem Gottesdienst,

Inn und Chamuera überschreitend, zu den blühenden Wiesen und Wassern im „Bädli“ wanderte.

Ich begrüsste alle Blumen am Weg als Lilien auf dem Felde

und wusste sie und mich so richtig geborgen in der gütigen Hand Gottes -

ein Stück Franziskus von Assisi Gefühl.

„Sorget euch nicht!“ – ein Satz, der wie warmes,

goldenes Licht aus der Ewigkeit in uns Vertrauen,

Geborgenheit und Hoffnung wecken will.

Nicht so, dass die Alltagssorgen und die drängenden Aufgaben und Probleme,

die manchmal wie dunkle Felsbrocken über uns hangen,

nun plötzlich weggeblasen wären, nein.

Aber sie treten einige Schritte zurück, geben einer anderen,

einer tröstlichen göttlichen Wirklichkeit Raum.

Die Lebenswirklichkeit ist plötzlich in ein neues, i

n ein warmes, hoffnungsvolles Licht getaucht.

„Sorget euch nicht!“ – denn euer himmlischer Vater sorgt für euch!

Ein wundervolles Angebot!

 

 

 

 

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